Am Internationalen Frauentag am 8. März möchte DIE LINKE. Uelzen darauf aufmerksam machen, wie unzureichend die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist und dass es unabdingbar ist, die Frauen(bewegung) endlich gebührend mit einem Feiertag wertzuschätzen.

Aus diesem Anlass hat DIE LINKE. Uelzen am Donnerstag, den 8. März, ab 7 Uhr vor dem Hundertwasserbahnhof Uelzen Schokolade und Informationsmaterial an Frauen verteilt. Die Resonanz war sehr positiv.

„Dass es endlich eine Debatte um einen neuen Feiertag in Niedersachsen gibt, ist sehr positiv, da es im Vergleich zu anderen Bundesländern in Niedersachsen drei Feiertage weniger gibt“, erklärt Martin Wünsche, Pressesprecher der LINKEN. Uelzen. „Einen weiteren christlichen (evangelisch-lutherischen) Feiertag mit dem 31. Oktober einzuführen, würde den größeren Teil der Bevölkerung ausschließen. In Niedersachsen gehören ca. 45 % mit sinkender Tendenz diesem Glauben an. Gleichzeitig gibt es in Niedersachsen sieben christliche, aber nur zwei politisch motivierte Feiertage.“

Martin Wünsche weiter: „Mit dem 8. März als Feiertag soll der internationalen Frauenbewegung endlich die Würdigung zuteil kommen, die ihr historisch und aktuell gebührt. Die mehr als 100 Jahre langen Kämpfe der Frauenbewegung über Partei-, Länder- und ideologischen Grenzen hinweg hatten und haben die Emanzipation der Frauen als Ausgangspunkt, aber sie sind auf die Emanzipation aller Menschen von sozialer Not, ökonomischer und kultureller Unterworfenheit und Unterdrückung ausgerichtet. Nach wie vor gibt es geschlechterspezifische Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen. So verdienen Männer in der gleichen Position mehr als 20 % mehr als Frauen.“