Uelzen hat ein Katzenproblem – genauer gesagt ein Problem mit streunenden und ausgesetzten Katzen, die sich unkontrolliert vermehren.

Im Stadtgebiet von Uelzen haben sich mehrere Katzenkolonien gebildet, die stetig wachsen. Der Zustand der Katzen ist erschreckend – das Elend der Tiere ist groß. Sie sind verwahrlost, verletzt, tragen Krankheitserreger an sich, die auch dem Menschen gefährlich werden können und haben ohne den Menschen keine großen Überlebenschancen.


Momentan kümmert sich der Tierschutzverein Uelzen mit seinen beschränkten Mitteln um die Katzen. Mitunter werden die Katzen auch in den Katzenhäusern des Tierheims untergebracht, welches aber nur wenige freie Plätze hat.


Jeder, der eine Katze hat, kann diesem grausigen Problem Abhilfe verschaffen!

Bitte lassen Sie Ihre Katze registrieren und kennzeichnen! Das soll dem massenhaften Aussetzen der Katzen entgegenwirken. Außerdem müssen die (freilaufenden) Katzen kastriert werden! So soll die Vermehrung reguliert werden.


Viele Städte und Gemeinde haben sich schon entschlossen, die Kennzeichnung, Registrierung und Kastration verpflichtend einzuführen. Das Elend hat sich deutlich verringert, die Attraktivität derStadt hat sich erhöht, die Vogelwelt konnte sich erholen.


Ich, Ute Altbauer-Kallnischkies (Ratsfrau in Uelzen für DIE LINKE), möchte das ebenfalls anpacken.
Falls Sie bedürftig sind, gibt es Lösungen, für die ich mich für Sie einsetzen werde! Kontaktieren Sie mich bitte dafür per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Am Internationalen Frauentag am 8. März möchte DIE LINKE. Uelzen darauf aufmerksam machen, wie unzureichend die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist und dass es unabdingbar ist, die Frauen(bewegung) endlich gebührend mit einem Feiertag wertzuschätzen.

Aus diesem Anlass hat DIE LINKE. Uelzen am Donnerstag, den 8. März, ab 7 Uhr vor dem Hundertwasserbahnhof Uelzen Schokolade und Informationsmaterial an Frauen verteilt. Die Resonanz war sehr positiv.

„Dass es endlich eine Debatte um einen neuen Feiertag in Niedersachsen gibt, ist sehr positiv, da es im Vergleich zu anderen Bundesländern in Niedersachsen drei Feiertage weniger gibt“, erklärt Martin Wünsche, Pressesprecher der LINKEN. Uelzen. „Einen weiteren christlichen (evangelisch-lutherischen) Feiertag mit dem 31. Oktober einzuführen, würde den größeren Teil der Bevölkerung ausschließen. In Niedersachsen gehören ca. 45 % mit sinkender Tendenz diesem Glauben an. Gleichzeitig gibt es in Niedersachsen sieben christliche, aber nur zwei politisch motivierte Feiertage.“

Martin Wünsche weiter: „Mit dem 8. März als Feiertag soll der internationalen Frauenbewegung endlich die Würdigung zuteil kommen, die ihr historisch und aktuell gebührt. Die mehr als 100 Jahre langen Kämpfe der Frauenbewegung über Partei-, Länder- und ideologischen Grenzen hinweg hatten und haben die Emanzipation der Frauen als Ausgangspunkt, aber sie sind auf die Emanzipation aller Menschen von sozialer Not, ökonomischer und kultureller Unterworfenheit und Unterdrückung ausgerichtet. Nach wie vor gibt es geschlechterspezifische Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen. So verdienen Männer in der gleichen Position mehr als 20 % mehr als Frauen.“

20170824 191901DIE LINKE des Wahlkreises Uelzen hat gestern, am 24.08., im Pott & Pann in Bad Bevensen Kathrin Otte einstimmig zu ihrer Direktkandidatin für die anstehende Landtagswahl in Niedersachsen gewählt.

Kathrin Otte  aus Amelinghausen ist kein Parteimitglied, sondern langjährige LINKE-Sympathisantin und Gesundheits- und Umweltaktivistin. Sie arbeitet selbständig als Personalberaterin.

Ihre Aktivitäten stehen unter dem Motto „Gesundheitsschutz vor Industrieschutz!“. Sie ist selbst Umweltkranke und Vorsitzende des bundesweiten gemeinnützigen Vereins GENUK e.V. (Gemeinnütziges Netzwerk für Umweltkranke). Sie hat Bürgerinitiativen im Kreis Rotenburg und Amelinghausen mitgegründet und ist auch Mitbegründerin des „Teams Gesundheit“ im bundesweiten Netzwerk „Gegen Gasbohren“ mit 74 Bürgerinitiativen.

Als einen wichtigen Schwerpunkt setzt sie den sozial-ökologischen Umbau, der in einer allumfassenden Diskussion mit der Bevölkerung erfolgen soll. Folgeschwere Gesundheitsschäden durch z.B. Fracking, Pestizideinsatz oder Verkehrsgifte sind Probleme, die im Landkreis Uelzen angegangen werden müssen. Sehr aktuell und alarmierend ist die Aufsuchungserlaubnis durch das Landesbergamt für ein mögliches Frackinggebiet, das sich auf das Stadtgebiet von Bad Bevensen und östlich davon erstreckt. Kathrin Otte möchte deshalb in Bad Bevensen ebenfalls eine Bürgerinitiative initiieren.

Sie sieht in einer grundlegenden Änderung der Wirtschaftspolitik eine unabdingbare Notwendigkeit, damit der Sozialstaat wiederhergestellt wird, eine Umverteilung des Reichtums für eine viel höhere Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an dem Erwirtschafteten erfolgt und damit unserer Lebensgrundlagen vor Konzerninteressen geschützt sind.

Ein durchdachtes und konsequentes Konzept für einen sozial-ökonomischen Umbau kann lediglich die Partei DIE LINKE darlegen, weshalb sie sich dieser Partei und nicht z.B. den Grünen zugewendet hat. Kathrin Otte möchte verstärkt in den Konsens mit der lokalen Bevölkerung treten: Welche konkreten Ängste und Probleme hat sie? Was soll sich grundlegend ändern? Das möchte sie über Haustürgespräche und BürgerInnengespräche erfahren.

Der Kreisvorstand zu Wahl von Kathrin Otte: "Wir freuen uns sehr, dass wir eine derart engagierte und gut vernetzte Person für unsere Direktkandidatur gewinnen konnten." Das Bild zeigt die anwesenden Personen - Kathrin steht in der Mitte mit orange-roten Jacke.

Gestern fand die Veranstaltung „Fracking bis an Kurhaus?“ der Partei DIE LINKE im Kurhaus Bad Bevensen statt. Die ca. 30 Besucher beteiligten sich an den regen Diskussionen, die durch Vorträge von der LINKE-Direktkandidatin Kathrin Otte, Torben Guhl (Bund Bürgerinitiativen Umweltschutz) und Michael Braedt (Geschäftsführer DIE LINKE) angeregt wurden.

Kernaussagen waren, dass durch die Pläne der  mit nur 25.000 € Firmenvermögen ausgestatteten Firma Geo Exploration Technologies der Kurstatus der Stadt Bad Bevensen massiv gefährdet wird. Zudem stehen die Geothermie-Vorhaben der Stadt auf dem Spiel. Substanzielle Mängel begleiten die heutigen Standards der Öl- und Gasförderung ebenso wie sehr häufige Unfälle, Leckagen und Erdbeben. Bereits beim konventionellen Abbau von Erdgas und -Öl werden giftige und krebserregende Stoffe mit zutage gefördert. Erdbeben oder Infrastrukturschäden können bereits beim Aufsuchen von geeigneten Förderstellen verursacht werden. Dass der Abbau auch durch Fracking geschehen könnte, ist nach aktueller Gesetzeslage nicht ausgeschlossen, was die Gefahr von Schäden an Häusern und Drainagerohren sowie tiefgreifenden Gesundheitsbelastungen noch einmal erhöht. Kathrin Otte warnte vor den mangelnden Regulierungen für einen ausreichenden Gesundheitsschutz und vor den bereits kaputtgesparten Behörden, die selbst beim besten Willen wegen ihrer gravierenden personellen Lage nicht mehr ihrem Auftrag als Kontrollinstanzen nachkommen können.

Auf die Frage einer sichtlich besorgten Zuhörerschaft nach Handlungsoptionen zitierte Kathrin Otte  auch eine Mitstreiterin aus dem Landkreis Rotenburg: „Die seismischen Untersuchungen sind der Auftakt zu späteren Bohrungen und Förderungen. Wenn wir diese Abfolge verhindern wollen, dürfen wir schon die Seismik nicht zulassen.“

Das abgebildete Schild mit dem Betretungsverbot soll wie das gelbe Kreuz im Wendland das Zeichen des Protests sein. Die Bürgerinnen und Bürger wurden aufgefordert, eine parteiunabhängige Bürgerinitiative zu gründen, um ihre Interessen und Rechte durchsetzen zu können. Als erste Aktivität lud Kathrin Otte Beteiligte ein, sie zur heute genehmigten Akteneinsicht zum Landesbergamt in Hannover zu begleiten, um im Anschluss die Bürgerinnen und Bürger darüber zu informieren, welchen Plänen sie und Bad Bevensen ausgesetzt werden sollen.